Ein Überblick über gängige Aktivierungsfunktionen

KI
Aktivierungsfunktion
ReLU
Sigmonide
LeakyReLU
softmax
Mathematik
Autor:in

Norman Markgraf

Veröffentlichungsdatum

5. Februar 2026

Geändert

5. Mai 2026

Aktivierungsfunktionen

Beim Aufbau der neuronalen Netzwerke werden Aktivierungsfunktionen eingesetzt, um die Ausgabe der Neuronen zu steuern.

Dabei werden Aktivierungsfunktionen verwendet, um nichtlineare Beziehungen in den Daten zu erfassen.

Die Eingänge eines Neutron werden dabei über die Aktivierungsfunktion mit dem Ausgang verknüpft. Die Aktivierungsfunktion steuert dabei, wie sehr das Neuron aktiviert wird, das heißt, wie stark (bzw. ob überhaupt) Werte weitergeleitet werden.

Die bekanntesten Aktivierungsfunktionen sind:

  • ReLU - Rectified Linear Unit

  • Leaky ReLU - Leaky Rectified Linear Unit

  • Tanh - Tangenz Hyperbolicus

  • Sigmoid - Logistische Funktion

Schauen wir uns diese Funktionen einmal kurz an.

show_function <- function(fkt) {
  x <- seq(-4,4,0.1)
  y <- fkt(x)
  plot(x, y)
}

ReLU - Rectified Linear Unit

relu <- function(x) {
  pmax(x, 0)
}

show_function(relu)

Leaky ReLU / Leaky Rectified Linear Unit

leakyrelu <- function(x, alpha=0.05) {
  pmax(x, alpha*x)
}

show_function(leakyrelu)

Tanh - Tangenz Hyperbolicus

tanh <- function(x) {
  p <- exp(x)
  n <- 1/p         # = exp(-x)
  (p-n)/(n+p)
}

show_function(tanh)

Sigmoid - Logistische Funktion

sigmonid <- function(x) {
  1/(1+exp(-x))
}

show_function(sigmonid)